P R O G R A M M
Der Sinn
von Politik ist Freiheit: Politisches Denken im
21.Jahrhundert
International
Conference
Date: 2. - 5. November 2006
AnlÄsslich des 100. Geburtstages von Hannah Arendt
2. - 5. November 2006
Donnerstag, 2.11.2006
Ort: Centrum Judaicum
19.00 Uhr
Eröffnung der Tagung
Begrüßungen
N.N.
Einführung
Die Banalität des Bösen und das Politische Erinnern
im Spiegel der Zeit
Eveline Goodman-Thau, Jerusalem/Kassel
Europa nach Auschwitz
Simon Veil, Paris (alternativ: Zygmunt Baumann)
Freitag, 3.11. 2006
Ort: Willy-Brandt-Haus, Berlin
9.00 – 12.30 Uhr
Erbe und Erneuerung: Zur
politischen Philosophie Hannah Arendts
11.00 - 11.30 Uhr
Pause/Coffee Break
12.30Uhr
Mittagessen/Lunch
14.00-17.30 Uhr
Formen „Totaler“ Herrschaften:
Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft
16.00-16.30 Uhr
Pause/Coffee Break
18.00 Uhr Abendessen
19.30-22.00 Uhr
Ohne Denken gibt es
keine Gegenwart – Hannah Arendt und
Heidegger
Eine Textmontage aus dem Denktagebuch von Hannah Arendt mit
Musik von Theodor W. Adorno und Kurt Weil
Samstag, 4.11.2006
Ort:
9.00-12.30 Uhr
Offene Gesellschaften und ihre
Gegner. Elemente totalitären Denkens in
Demokratien
11.00 - 11.30
Uhr Pause/Coffee Break
12.30 Uhr Mittagessen/Lunch
14.00--17.30 Uhr
Antisemitismus – Antizionismus –
Eichmann in Jerusalem
16.00 – 16.30 Uhr
Pause/Coffee Break
18.00 Uhr Abendessen
19.30-22.00 Uhr
Ort: Atrium
Verleihung der „Hermann-Cohen-Medaille für
Jüdische Kulturphilosophie 2006/5767“
an Prof. Dr. Agnes Heller, New York/Budapest
Begrüßung
Prof. Dr. Eveline Goodman-Thau, Jerusalem/Kassel
Fundamentalismus ohne Fundamente (Engl.)
Prof. Dr. Agnes Heller, New York/Budapest
Laudatio
Prof. Dr. Yirmiyahu Yovel, Jerusalem
Sonntag, 5.11.2006
10.00 Uhr
Globale Herrschaft und internationale
Friedensordnung
Abschließendes Podium
Joschka Fischer, Michael Naumann et al. im Gespräch mit
Referenten der Tagung
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Referenten
Hannah Arendt and the analysis of the private life between
totalitarianism and democracy
Fabrice d´Almeida, Paris
Hannah Arendt, Jewishness and the Ambiguous Cultural and
Political Legacy of Weimar
Steven Aschheim, Jerusalem
"The scramble for Africa" H. Arendts Versuch, den
Nationalsozialismus aus dem Kolonialismus zu erklären
Micha Brumlik, Frankfurt a. M
Hannah Arendt in Jerusalem: Urteilen zwischen
Präzedenzlosigkeit und Präzedenz
Klaus Dethloff, Wien
Staatsverbrechen. Gesetzmäßige Ordnung und Legitimität
Wolfgang Dreßen, Düsseldorf
Titel N. N.
Amos Elon, Jerusalem
Titel N.N.
Yaron Ezrahi, Jerusalem
Die Banalität des Bösen und das Politische Erinnern im
Spiegel der Zeit
Eveline Goodman-Thau, Jerusalem
Hannah Arendt, der Zionismus und das Scheitern der
"deutsch-jüdischen Symbiose"
Antonia Grunenberg, Oldenburg (nicht 4. Nov. Nachmittag und
Abend)
Das Gesetz der Wüste. Hannah Arendts Blick auf das
ausgehende 20. Jahrhundert
Barbara Hahn, Vanderbilt University
Fundamentalismus ohne Fundamente (Engl.)
Agnes Heller, Budapest/New York
Monotheismus, Philosophie und Politik. Religiöse Spuren in
Arendts Denken
Otto Kallscheuer, Sardinien
Titel N. N.
Marie-Luise Knott, Berlin
(Keynnote Lecture)
Jerome Kohn, New York
„Die Ursprünge totaler Herrschaft“ und
„Eichmann in Jerusalem“ zu den Möglichkeiten
und Grenzen politischer Philosophie
Thomas Meyer, Berlin
Titel N. N.
Ingeborg Nordmann, Frankfurt a. M.
Hannah Arendt the transformation of anti Totalitarianism
after World War II
Anson Rabinbach, Princeton (Samstag, Open Societies)
Titel N. N.
Dana R. Villa, University of California
Titel N. N.
Yirmiyahu Yovel, Jerusalem
Hans Mayers "Außenseiter" und Hannah Arendts "Verborgene
Tradition" im Vergleich
Jürgen Wertheimer, Tübingen
Titel N.N.
Liliane Weissberg, University of Pennsylvania